MONET – CÉZANNE – MATISSE

Der Kunstpalast in Düsseldorf zeigt erstmals die bedeutenste deutsche Privatsammlung des französichen Impressionismus und Post-Impressionismus der Öffentlichkeit: The Scharf Collection

Christiane und René Scharf im Gespräch mit einem Medienvertreter, © 2026 Karsten Enderlein

René Scharf: „Es war uns – wie auch den Generationen vor uns – immer wichtig, die einzelnen Werke der Sammlung für Museumsausstellungen zur Verfügung zu stellen, um sie mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Dennoch ist es für meine Frau und mich eine neue Erfahrung, nun mit der gesamten Sammlung unter unserem Namen in die Öffentlichkeit zu gehen“, so der Sammler. „Dass die Ausstellung auch in meine Geburtsstadt Düsseldorf kommt und einige meiner persönlichen Favoriten – wie Edgar Degas’ experimentelle Monotypien – hier sogar exklusiv gezeigt werden, freut mich sehr.“

Ausstellungsansicht mit Werken Henri de Toulouse-Lautrecs im Düsseldorfer Kunstpalast, © 2026 Karsten Enderlein

René Scharf, der von 1984 bis 2003 zunächst für Christie’s und das Museum of Modern Art arbeitete und dann als Kunsthändler in New York tätig war, erweiterte den Kern der Sammlung um Werke der klassischen Moderne und des Abstrakten Expressionismus wie von Sam Francis. Heute richten René und seine Frau, die Rechts – und Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht Christiane Scharf, ihren Blick auch auf die zeitgenössische Kunst und führen damit die familiäre Sammlungstradition in die Gegenwart fort. Zu den neueren Erwerbungen gehören internationale Positionen wie Robert Longo und Sean Scully, aber auch Künstler*innen der aufstrebenden Berliner Kunstszene, die das Sammlerehepaar früh gemeinsam für sich entdeckte. Sie verdeutlichen die Vielfalt der zeitgenössischen Malerei im Umgang mit Farbe und Form – von Jonas Burgerts surrealer Figuration über Martin Eders provokante Pop-Ästhetik bis zu Katharina Grosses monumentalen Abstraktionen.

Sarah Wulbrandt (Leiterin Presse Kunstpalast), Kathrin DuBois (Kuratorin, Sammlungsleitung Malerei bis 1900) und Felix Krämer (Generaldirektor des Kunstpalastes), v.l.n.r., © 2026 Karsten Enderlein

Generaldirektor Felix Krämer: „Wir freuen uns sehr, die Scharf Collection erstmals in großem Umfang zu zeigen. Die gemeinsam mit der Alten Nationalgalerie in Berlin konzipierte Ausstellung , die dort ein großer Publikumserfolg war und von 170.000 Menschen besucht wurde, wird in Düsseldorf um über 60 Werke ergänzt . Darunter sind Arbeiten von Edgar Degas und Henri Matisse sowie japanische Farbholzschnitte aus dem 19. Jahrhundert. Unser herzlicher Dank gilt der Familie Scharf für ihr Vertrauen und die Bereitschaft, diesen Schritt mit uns zu gehen .“

Kuratorin Kathrin DuBois: „Dass eine Privatsammlung über vier Generationen mit so großer Leidenschaft für die Kunst aufgebaut wird, ist bemerkenswert. Aus dem vielfältigen Bestand konnten wir eine Präsentation entwickeln, die sowohl hochkarätige Werke weltbekannter Künstler*innen zeigt als auch Raum für Neuentdeckungen lässt.“


Text und Interview-Zitate: Kunstpalst Düsseldorf, Presse

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Zuhause-Seite des Kunstpalastes.

Alle Fotografien der Ausstellungsvorbesichtigung finden Sie in den SCHUBLADEN meines Archivs.

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